Weisse Schokolade
Bei weißer Schokolade dürfte man streng genommen eigentlich nicht von Schokolade sprechen, denn sie enthält überhaupt keinen Kakao.
Weiße Schokolade besteht aus Kakaobutter, die zwar ein wesentlicher Bestandteil der Kakaobohne ist, aber vom Kakao getrennt wird. Zucker, Milch, Gewürze wie Vanille und sonstige Inhaltsstoffe werden hinzugefügt und so wird die Kakaobutter zur weißen Schokolade.
Die gesetzlichen Richtlinien schreiben einen Kakaobutteranteil von mindestens 20 Prozent vor für weiße Schokolade.
Wer nun auf die Idee kommt, dass es sich bei weißer Schokolade um minderwertige Abfallprodukte handeln könnte, die eben bei der Schokoladenherstellung anfallen, täuscht sich. Hier werden keinesfalls Reste verwertet, sondern gezielt Kakaobutter abgespalten um weiße Schokolade herzustellen.
Sie findet in Pralinen Verwendung, Kennern ist sie auch als Tafelschokolade nicht unbekannt und sehr gerne wird weiße Schokolade zum verzieren von vn Desserts und Kuchen verwendet.